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Mosel-Weinbergspfirsich

Bericht über das rote Wunder von der Mosel

„Objektiv“ berichtet im OK4 über den Weinbergspfirsich, der so typisch für die Region ist.

Bis in die 1970er Jahre gehörte der Rote Weinbergspfirsich ganz selbstverständlich zum Moseltal. Heute muss man ihn schon suchen – und wird bei der Familie Pitsch fündig.

Der wärmeliebende Pfirsich gedeiht besonders gut an den geschützten, sonnenverwöhnten Schieferhängen der Mosel. Einige der Bäume wachsen direkt hinter dem Haus von Thomas Pitsch. Im Interview erzählt der kleine Pfirsichbauer, wie er dazu kam, die regionale Spezialität mit dem leuchtend roten Fruchtfleisch anzubauen. Von außen eher unscheinbar, überrascht der Pfirsich im Inneren mit seiner kräftigen roten Farbe. Mitte September beginnt seine kurze Erntezeit – und dann heißt es schnell sein: Die „Diva“ unter den Früchten braucht viel Pflege und lässt ihren Bauern nicht lange Zeit.

Gemeinsam mit seiner Familie verarbeitet Thomas Pitsch die kostbaren Früchte zu Likör und Wein, aber auch zu Chutneys, Fruchtaufstrichen, Öl, Senf und sogar Ketchup. Natürlich schmeckt der Rote Weinbergspfirsich auch frisch und pur. In den Höhenlagen rund um Kail fühlen sich neben den Pfirsichbäumen übrigens auch Bienen wohl. Ein Imker hat seine Völker auf der Wiese aufgestellt – eine perfekte Partnerschaft für eine hoffentlich gute Ernte.

Entdecken Sie das rote Wunder der Mosel und erfahren Sie mehr über den besonderen Pfirsich und die Familie Pitsch im Video des Magazins „objektiv – Menschen, Leben, Rheinland-Pfalz“ aus dem Offenen Kanal Koblenz.

Zum Video auf YouTube

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