Video blickt hinter die Kulissen von „objektiv“
Nach 150 Sendungen und genau 20 Jahren gibt es einen Einblick, wie das Magazin „objektiv“ entsteht.
„Mit meist einfachen Mitteln bin ich in ganz Rheinland-Pfalz unterwegs, um spannende Geschichten über Menschen, Natur, Tiere und Wissen zu entdecken.“ sagt der OK-Produzent Timo Fledie. „Oft reicht dafür schon ein Smartphone, ein Mikrofon und die Neugier auf interessante Themen.“
Die Sendungen entstehen im Rahmen des Offenen Kanals, der Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bietet, eigene Fernsehbeiträge zu produzieren und auszustrahlen. Sobald ein Thema gefunden ist, folgen Dreharbeiten vor Ort, Interviews und zahlreiche Aufnahmen, die später zu einem Beitrag zusammengefügt werden.
Den größten Teil der Arbeit nimmt der Schnitt ein. Aus vielen Stunden Rohmaterial entsteht ein fertiger Film: Interviews werden ausgewählt, Texte geschrieben und eingesprochen, Bilder passend angeordnet und schließlich mit Musik ergänzt. Je nach Umfang eines Themas können dafür mehrere Stunden Schnitt im Offenen Kanal Koblenz nötig sein.
Mehrere Beiträge werden anschließend zu einer Ausgabe von „objektiv“ zusammengestellt. Die Moderationen entstehen vor einem Greenscreen, dahinter erscheint ein virtuelles Studio, das Timo selbst gestaltet hat.
„Ist die Sendung fertig, wird sie für die Ausstrahlung vorbereitet und in den Offenen Kanälen in Rheinland-Pfalz veröffentlicht.“, erzählt er. Zusätzlich erscheint jede Ausgabe auf YouTube, damit sie auch online angesehen werden kann.
Hinter jeder Sendung steckt viel Arbeit – vor allem aber die Freude daran, immer wieder neue Geschichten zu entdecken. So sind in den vergangenen 20 Jahren insgesamt 150 Ausgaben von „objektiv“ entstanden.
Das Making-Of findest du hier.
